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Antalya


Die türkische Stadt am östlichen Mittelmeer.
Die Stadt? Sicher, denn fast jeder der einmal in der Türkei Urlaub gemacht hat, kennt diese Stadt, die über einen internationalen Flughafen verfügt als Start- oder Landeplatz. Von hier aus reist man dann weiter, zu den unterschiedlichsten Reisezielen innerhalb der Türkei weiter. Doch tut man sich damit nicht unbedingt einen gefallen, denn Antalya hat durchaus auch seine touristischen Reize. Zudem liegt sie äußerst malerisch an der türkischen Südspitze im innersten Winkel des Golfes von Antalya (Antalya Körfezi). Umgeben ist die Provinzhauptstadt von einer gewaltigen Bergkulisse. Im Westen wird sie eingerahmt von einem kalksteinmassiv das bis 3086 Meter über NN reicht, dem Lykischen Taurus. Im Osten wird sie eingerahmt vom Kilikischen Taurus, ein Gebirgszug der jedoch weitaus niedriger ist.

Die Stadt schmiegt sich an den Alten Hafen, an dem ein 23 Meter hohes Kliff emporragt. Gen Westen, also zwischen der Stadt und dem hohen Bergkamm zeichnet ein Kieselstrand weite Bögen die gerne von Touristen frequentiert werden.

Das subtropische Klima, aufgrund der geschützten Lage der Stadt, die sich über einen sehr milden und feuchten Winter freuen kann, beschert dann im Sommer eine fast Regenfreie Zeit. Ideal für Tourismus und alles was dazugehört.

Antalya entspringt ursprünglich aus der Stadt Attaleia, die im 2. Jahrhundert durch den pergamenischen König Attalos ll. Philadelphos gegründet wurde. Aufgrund einer Erbschaftsahngelegenheit fiel die Stadt daraufhin den Römern zu und fand sich recht schnell unter römischer Herrschaft wieder. Die erste Missionsreise des Apostel Paulus Begleitung von Marcus und Barnabas führte im Jahre 45-49 nach Christus nach Kleinasien. Sie nutzten zur Anlandung den Hafen von Attaleia. Dann tobten sich viele andere Völker, unter anderem auch die Byzantiner in der Stadt aus und hinterließen ihr kulturelles Erbe. Die Stadt wurde n drei verschiedener religiöser Teile geteilt. M einen Teil finden sich Moscheen der Moslems und im anderen die Kirchen der Christen. Im dritten Teil war Platz für die Andersgläubigen. Die Stadt ist heute weitgehend restauriert, so dass viel Sehenswertes dort zu finden sein wird.